Sprachkurse für Flüchtlinge

Mit unserem Sprachkursangebot möchten wir die Flüchtlinge in unseren Stadtteilen und unserer Gemeinde St. Franziskus willkommen heißen und ihnen mit der Möglichkeit, einen qualifizierten Sprachkurs besuchen zu können, die Integration ein wenig erleichtern.
Bewusst haben wir hierfür als Ort eine Einrichtung der Gemeinde St. Franziskus ausgewählt, um zu verdeutlichen: „ fran-Ko – St. Franziskus konkret“ versucht, auf die Bedarfe der Menschen niedrigschwellig zu reagieren.
In Kooperation mit der Kirchengemeinde und dem Haus der Familie findet jeweils dienstags und donnerstags in der Zeit von 9.30 bis 11.45 Uhr im Jugendheim St. Thomas Morus ein Deutschsprachkurs statt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben in den Flüchtlingsunterkünften Am Hoppengarten, Hohen Heckenweg, Markweg, Rumphorstweg und Wesselerstraße.
Sie sind vorwiegend aus den Ländern Afghanistan, Albanien, Eritrea, Ghana, Iran, Irak, Syrien und Nigeria geflüchtet.
Begonnen sind wir am 14.04.2015 mit der Dozentin Frau Rhode, die sehr emphatisch und hoch qualifiziert den Menschen, die noch keinen Anspruch auf geförderte Sprachkurse haben, die deutsche Sprache vermittelt.
Neben der Vermittlung der Sprache geht es um ein gutes Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen und ein Kennenlernen der „neuen Heimat“.
Es werden gemeinsame Aktivitäten und Exkursionen unternommen. Hierzu zählen neben gemeinsames Feiern, Besuch des Weihnachtsmarktes, Domführung, Besuch des Theaters und des Weihnachtskonzertes im Dom ebenso die Hinführung zur westfälischen Kultur und Küche.
Der oft unsichere Aufenthaltsstatus, die Fluchterlebnisse, die Angst und die ungewisse Zukunft belasten viele sehr. Ein offenes Ohr und Herz sind dann oft hilfreich.
Inzwischen sind die Einrichtungen Markweg, Rumphorstweg und Wesselerstraße geschlossen und der Hohe Heckenweg wesentlich verkleinert.
Viele der ersten Flüchtlinge haben inzwischen eine eigene Wohnung, besuchten die geförderten Sprachkurse und haben eine geringfügige Beschäftigung gefunden. Einige Flüchtlinge mussten in ihre unsichere Heimat zurückkehren.
Erfreulich für uns ist, dass einige Teilnehmer inzwischen eine Ausbildung begonnen haben.
Aufgrund der nur noch sehr geringen Nachfrage haben wir uns gemeinsam mit dem Haus der Familie und der Dozentin entschieden, dieses bisher sehr erfolgreiche Angebot mit über 600 Unterrichtsstunden zum 16.05.2017 einzustellen. Die zwei verbliebenen Teilnehmerinnen sind in andere Kurse vermittelt worden.
Wir werden unsere Herzen und Ohren offenhalten und auf Bedarfe reagieren.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich gerne an:
Angela Vrbanec
Dipl. Sozialarbeiterin
2. Vorsitzende
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